Von Onkel Heinrichs Ahnen weiß ich nichts.
Gustav Lorenz  geb 06.12.1884 verh seit
30 8.1912
Amanda Külper  geb. 17.12.1892

Onkel Heinrich Löwe verh. ??? Tante Grete

Monika ?verh?  geb. Löwe


Tante Grete,links, und Onkel Heinrich Löwe bei seiner Schwiegermutter zu Besuch in Müggenburg.


     
Tante Grete in der `Guten Stube`, früher der Laden von Jacobine Külper geb. Host, Müggenburg. Überwacht vom Hüter des 12 Jahre währenden tausendjährigen Reiches. Einen der beiden Sessel habe ich von Tante Manni bekommen, als sie von Harsefeld nach Scharbeutz zog, genauer gesagt: von Sigrid in das dortige Altenheim gezogen wurde. Das Aufarbeiten des Sessels hat mich deutlich über 750 DM gekostet und hat damit den Anschaffungswert sehr wahrscheinlich weit übertroffen.
Das kleine Foto auf dem Schreibtisch zeigt Onkel Gustav (der Junior), der als Soldat in Holland war. Die Freimaurerinsignien von Opa Lorenz kann ich hier nicht entdecken; sie waren immer auf einem kleinen Beistelltisch aus Messing, der hier nicht zu sehen ist. Ich kann mich noch gut an die kleine Maurerkelle aus Messing erinnern.
1976. Oma Lorenz mit ihrem zweiten Schwiegersohn Heinrich Löwe. Er war wesentlich älter als seine Frau, Tante Grete, und damit nicht viel jünger als seine Schwiegermutter, Oma Lorenz. Er hat auf der DW im Büro im Magazin gearbeitet, und besaß ein erweitertes Schrebergartenhaus in einer Gartensiedlung an der Ohlstorf Allee. Getrunken hat er auch gerne einen  und wurde dabei oft auch laut und hat dabei seinem Namen alle Ehre gemacht. Das wurde ihm einmal 'zum Verhängnis', als er an einen etwas größeren geriet. Wie man sehen kann, ist er  etwa so groß wie Oma Lorenz und die war eher klein. Der besagte Kontrahent hat ihn, wie ich als Kind mitbekommen hatte, kurzerhand bei Arsch und Kragen genommen und ihn über die Hecke in seinen Garten geschmissen!  Wie es dann weiter ging, weiß ich nicht. Ob er noch gebrüllt hatte, als er da in seinem 'Käfig' saß?
Er hat mit Tante Grete eine Tochter, die er sehr verwöhnt hat. Er hat alles Essbare in sie  reingesteckt - z. B. Bratkartoffel nur in Mengen und mit 'guter Butter' usw, usw.  Meine Cousine hat ein wirklich sehr hübsches Gesicht, aber den Rest hat er ihr versaut! Sie ist diese Pfunde nie wieder losgeworden! Was man auf dem Bild nicht so genau sehen kann ist, dass Onkel Heinrich da unten in der Hose sehr viel stecken hatte, was mir selbst als kleiner Junge aufgefallen war. Erst viel später habe ich bei den Unterhaltungen hinter vorgehaltener Hand erfahren, dass er einen Hodenbruch hatte. Warum er diesen nicht operieren lassen hat, ist mir nicht zu Ohren gekommen. Später hatte ich manchmal den Eindruck, dass er es vielleicht gar nicht wollte und es als "Markenzeichen" vor sich hertrug. 
Das Bild ist aufgenommen worden, nachdem mein Vater die Vorderfront erneuert hat. Zu diesem Zeitpunkt war links neben der Haustür, der Laden vom Uhrmacher Jahnke. Der Sohn  Jahnke hat auch einmal mit angefasst und mit einem großen Hammer gegen die alte Wand gehauen. Dabei gingen  selbstverständlich auch die zur Isolierung dienenden Platten kaputt, die im  Hohlraum zwischen der Außen- und Innenwand eingebaut waren. Oh, hat meine Oma sich aufgeregt.  'Die wollte ich doch aufbewahren'! Mein Vater konnte sie nur mit Mühe  beruhigen und ihr beibringen, dass das weder  möglich noch nötig währe. Frauen!!! Während dessen hatte sich der Jahnke-Sohn total irritiert wieder in den Laden seines Vaters zurück gezogen.
    


    
Monika Löwe mit ihrer Mutter sitzend, stehend dahinter ist Tante Manni Prumbaum. Tante Grete ist zum Zeitpunkt der Aufnahme bereits seit langer Zeit bei den Zeugen Jehovas gewesen. Bei ihren Besuchen hat sie sich nie etwas anmerken lassen und auch nie darüber geredet! Nur bei den Geburtstagsfeiern haben ich sie vermisst. Erst auf ihrer Beerdigung war sie und ich wieder zusammen dabei. Sie, die Beerdigung, unterschied sich doch von den kirchlichen Ritualen und fand in einem, man kann fast sagen, normalen schlichtem Saal statt. Auch der Prediger erschien in "Zivil". Seine Rede war aber ganz normal, wie ich es von anderen Beerdigungen auch kannte.  Leider habe ich von Monika danach nichts wieder gehört. ich weiß nicht einmal wo sie wohnt.
Wo das Bild links aufgenommen wurde, kann ich nicht sagen. Auch weiß ich nicht ob es Sigrid oder Elle Prumbaum ist, mit der Tante Grete aufgenommen wurde. Ich weiß auch nicht, was aus aus dem Schrebergarten geworden ist. Mitbekommen habe ich nur, dass dort eine Massenwohnsiedlung errichten werden sollte.
In deren Schrebergarten war es sehr ruhig und idyllisch. Die Laube war so ausgebaut, dass es an nichts fehlte. So gab es auch eine Schaukel zwischen dem Haus und einer Abfallgrube, direkt vor dem Stubenfenster. Wir waren zu Dritt, wobei ich der älteste und damit auch der schwerste war. Es kam, was kommen mußte. Das Seil riß, und ich saß in der Abfallgrube. Zum Glück waren es nur Küchen- und Gartenabfälle. Eigentlich saß ich ziemlich weich gepolstert da. Ich hätte mich daran gewöhnen können, zumal ich schon wesentlich härter gesessen habe. Trotzdem kam Onkel Heinrich, gefolgt vom Rest der Erwachsenen, aufgeregt angelaufen. Selbst mein Vater sah sich ein bischen lustlos gezwungen, denen zu folgen und bei dem Tanz um mich herum mitzumachen. Ich habe keine bleibenden Schäden am Hintern zurückbehalten!