Meine Autos



Ich habe meine Fahrschulausbildung 31 Tage (bzw. 0,0861 Jahre) vor meinem 18. Geburtstag angefangen. Durch einen Fahrschulwechsel habe ich ihn aber erst kurz nach meinem 18ten erhalten. Die Fahrschule am Rotherbaum, die am Kostengünstigsten war, konnte ich nur Dienstags nach der Berufsschule erreichen. Aber da waren die für mich in Frage kommenden Termine bereits vergeben. Bis auf einen für die Klasse 1. Meine erste Fahrt auf einem Motorroller. Als ich zum ersten mal abbremsen musste, hatte ich noch nicht das Gefühl für den Roller und kam gewaltig ins schleudern . Ich sah mich schon mit der Nase eine 2 cm tiefe Rille in die Fahrbahn pflügen. Es ging nochmal gut! Da es keinen Zweck hatte, länger bei dieser Fahrschule zu bleiben, wechselte ich nach Neunfelde zu Henry Wolkenhauer. Dort bekam ich auch kurz nach meinem 18ten Geburtstag den Führerschein nach 14 Fahrstunden ausgehändigt. Mein Ziel, den Schein schon vor meinem Geburtstag zu erhalten, hat sich durch diesen Wechsel leider nicht erfüllt. Zur Prüfung musste ich mit dem Fahrrad nach Harburg fahren. Auf dem Rückweg habe ich mir erst einmal in Waltershof in einer Kneipe, damals eine Hafenspelunke mit Damen, einen Halben gegönnt. Das musste sein! Das Gebäude steht heute noch. Allerdings halb unter der Autobahnabfahrt Waltershof und wird viel von Lkws angefahren. Ob da jetzt auch noch eine Kneipe drin ist, kann ich nicht sagen. Ich wüsste nicht einmal, wie ich heute dort hinkommen könnte, so verworren wie der Verkehrsknotenpunkt dort ist. Dort treffen sich die Autobahn, die Abfahrt nach Finkenwerder, nach Altenwerder, nach Waltershof und in den Freihafen. Übrigens, die Autobahn ist von den Harburger Bergen an bis zum Tunnel eine Brücke und zwischen jedem Brückensegment von etwa 50 Metern Länge ist ein Übergang aus Metall angebracht um die Dehnungsfugen zu überbrücken. Es ist dem Erbauern bis heute nicht gelungen diese Übergänge „hoppel frei“ zu gestalten! Das diese permanenten Stöße durch die Fahrzeuge keinen Schaden an den Lagerstellen hinterlassen haben, grenzt an ein Wunder!

Besonders hinweisen möchte ich darauf, dass ich den Führerschein noch habe und ununterbrochen benutze. Will sagen: es ist keine Zweitausfertigung mit „Säuferbalken“ also da, wo der Prüfer Hr. Hufnagel unterschrieben hat. Als ich neulich mal etwas zu schnell war und daraufhin kontrolliert wurde, habe ich beim Aushändigen des Führerscheines zum Polizisten gesagt: „Bitte Vorsicht – Antik“. Er hat ihn daraufhin nicht aus der Hülle gezogen, sondern ihn mir mit den Worten: "Oh, Oh", sofort zurückgegeben! Bezahlen musste ich trotzdem! Zu dem Zeitpunkt hätte ich bereits seit einiger Zeit einen Nachfolgeführerschein beantragen müssen. Ich glaube er hätte eine Rosa Farbe gehabt, was meiner Gesinnung völlig abträglich wäre. Die Heutigen sind aus Plastik. Aufgrund meiner Augenerkrankung werde ich auch nicht mehr tauschen.
Bei einer Versicherung hat das Ausstellungsdatum in Verbindung mit meinem Geburtsdatum auch schon mal für eine Irritation gesorgt.


Mein Erster

Einmal ist mir eine Ratte aus dem Schuppen meiner Großmutter fast zwischen meinen Beinen und unterm Auto hindurch zu Hinni rüber gelaufen. Dort haben sie immer irgendwelche Reste im kleinen offenen Abfluss, der aus der Wurstbude bis zum Graben ging, gefunden.

Das war mein Erster vor der Garage bei meiner Oma Lorenz, sie steht links hinterm Auto, hinterm Haus von Müggenburg 6, vor der Flut. Ein VW Bj. 55 30 PS, 1200 cm³. Gebraucht gekauft hatte ich ihn bei Henry Wolkenhauer in Neunfelde für 2200,- DM. Mein Vater kannte ihn recht gut und hatte seinen ersten VW, den ersten mit der großen Heckscheibe auf Finkenwerder, schon vorher auch bei ihm erstanden. Das war er aber nur für einen Tag, dann gab es bereits einen zweiten mit großer Heckscheibe auf Finkenwerder. Meinen VW hatte ich gekauft, als wir bereits das Haus in Weihe bauten. Zuerst habe ich mein gespartes Geld meinem Vater angeboten, um noch das Nachbargrundstück nach Süden hin dazu zu kaufen, weil das ursprüngliche Grundstück nur 19 X 101 Meter war, also recht schmal. Das hatte sich aber zerschlagen, weil uns ein anderer, Ehepaar Igler, die ihr Haus genau über uns hatten und es uns nicht gegönnt hatten, zuvor gekommen war. Daraufhin beschloss ich, mir den oben abgebildeten VW bei Henry zu kaufen. Es war mein erster und bis heute der einzige gebrauchte Wagen. Es war ein tüchtiges Fahrzeug, bis auf das, dass an der rechten Radaufhängung des öfteren der untere Bolzen für den Stoßdämpfer brach. Dessen Gewinde dann ausgebohrt werden musste. Das erste mal bin ich in die Werkstatt gefahren. Beim zweiten Mal wollte ich es selbst versuchen. Hatte aber nur eine Handkurbelbohrmaschine, wobei man den Bohrer von Hand über ein Winkelgetriebe drehen musste! Das war sehr mühsam, zumal der Bolzen aus vergütetem Stahl bestand. Nach über einer Stunde Kurbelei habe ich aufgegeben. Zufällig habe ich dann erfahren, dass der Schwiegervater meiner Cousine, der bei der Flut gerade noch aus seinem nagelneuem Ford 12 M heraus gekommen war, eine „Elektrische“ hatte. Er hat sie mir geliehen. Elektrische Bohrmaschinen waren zu dem Zeitpunkt eine Rarität! Bohrer hatte ich von der DW genug (sogar heute noch), die waren kein Problem. Auf den Bildern hat der Wagen gerade eine neue Lackierung erhalten. Das hat ein damaliger Freund gemacht, der Maler war und mit der Spritzpistole sehr gut umgehen konnte. Heute malt er in Australien. Er war der damalige verlobte von Inge Buchholz aus Neunfelde, meiner späteren Schwägerin und Ehefrau von Joachim Ruge. Bevor ich die Garage bei meiner Großmutter hinterm Haus hatte, habe ich meinen VW im Wittmunderweg, wo wir wohnten, geparkt. Manchmal direkt vor der Haustür, manchmal auch etwas weiter zur Ostfrieslandstrasse hin. Jenachdem wo gerade Platz war. Der wurde damals bereits zunehmend knapper. Eines Tages hatte ich eine Delle in meiner vorderen linken Felge und auf der gleichen Seite desgleichen im Kotflügel. Die Schrauben eines großen eisernen Ringes, der die Felge von einem LKW-Reifen zusammen gehalten hat, hatten sich gelöst. Ich glaube mich sogar zu Erinnern, dass sie teilweise abgerostet waren. Danach ist er, der Ring, noch im hohen Bogen über meinen VW geflogen, bis er sich im Gebüsch versteckte. Die Wucht muss ganz schön gewaltig gewesen sein und außerdem hätten ja auch Personen getroffen werden können. Die Nummer des Lkws müssen wir gekannt haben, denn sonst hätte mein Vater meine Mutter und mich nicht zu einem pensionierten Richter, der im Ortsamt sein Büro mit Vorzimmerdame hatte und dort wohl mehr oder weniger ehrenamtlich ansprechbar für solche Fälle war, geschickt. Man könnte ihn eventuell mit einem heutigen Mediator gleichsetzen. Obwohl meine Mutter von meinem Vater „gebrieft“ war, konnte sie sich nicht einmal äußern. Bevor sie überhaupt die Sachlage schildern konnte, wurde sie von diesem Richter regelrecht mit Worten in einer Art heruntergemacht, die heute für eine Beleidigungsklage gereicht hätten. In einem Ton, für den man ihm heute eine aufs Maul gehauen hätte, hatte er meine Mutter irgendetwas gesagt, das mir als Erklärung nicht genügt hatte und dabei noch in einer nicht zu überbietenden Frechheit meine Mutter gefragt, ob sie denn überhaupt zu Schule gegangen sei. Wir haben uns umgedreht und sind gegangen. Im Weggehen, als wir noch im Vorzimmer waren, rief er seiner Sekretärin im gleichen Tonfall zu, ob wir unseren Beitrag von einer DM bezahlt hätten. Das hatte die Sekretärin im Voraus von uns verlangt, bzw. verlangen müssen. Die Sekretärin machte auf mich einen Eindruck wie ein geprügelter Hund. Sie wird wohl ihre Erfahrung mit ihm gehabt haben. Das wollte mein Vater nicht hinnehmen und wir beide sind danach noch einmal dort gewesen. Aber auch bei diesem Anlauf erlebten wir das Gleiche. Auch dieses Mal wurde uns kein Platz angeboten und mein Vater stürmte im höchsten Maße Erregt mit mir hinaus, was uns im Sinne unseres Vorhabens auch nicht weiterbrachte.

Die Art, wie uns dieser pensionierte Richter behandelt hat, ist mir unvergessen. Er muss ein ehemaliger Nazi-Richter gewesen sein. An seine Art und Weise werde ich jedes mal erinnert, wenn ich im Fernsehen Berichte über den Nazi-Richter Freisling sehe und höre, der unter Anderem die Hitlerattentäter aburteilte. Es gab keinen Unterschied!

Irgendwann habe ich danach die Felge ausgewechselt und die Delle im Kotflügel mit Würde durch die Gegend gefahren. Kurze Zeit später habe ich ihn dann an einen Arbeitskollegen veräußert. Ich habe ihn 40 000 Km gefahren. Der hatte ihn auch nicht mehr lange, da bei ihm die Lichtmaschine kaputt ging.

Zu der Zeit mussten wir, wenn wir mit dem Auto nach HH wollten, die Trajektfähre benutzen oder den riesigen Umweg über Altenwerder, Moorburg und Harburg machen. Die Reiseroute ging zuerst, von Finkenwerder aus gesehen, über die Eisenbahnbrücke, die zu dem Zeitpunkt auch für Autos freigegeben war, durch 'Klein Moskau' (eine Nachkriegsbehelfssiedlung deren

Bewohner überwiegend aus dem östlichen Raum geflüchtet waren) nach Waltershof zu diesen Fähren, die wie auf dem Bild zu sehen sind, im Pendelverkehr zwischen Waltershof und Neuhof verkehrten. Neuhof bestand zu dem Zeitpunkt eigentlich nur noch aus einer geraden Straße, die parallel zum Zollzaun und der am Wasser angesiedelten Industrie (unter Anderem riesige Getreidesilos und einem Kraftwerk) verlief. Gleich hinter der Auffahrt ging es in Neuhof in den Freihafen. Dort hatten wir die freie Wahl zwischen dem Alten Elbtunnel oder immer 'am Zaun längs' über die Norderelbbrücken zum Baumwall. Dabei musste man höllisch aufpassen, dass man nichts im Auto hatte, wo sich die Zöllner für interessierten. Wir hatten ja über die Kumpels, die auf den Kuttern fuhren, immer Zugang zu unverzollten Zigaretten. Darauf und auf Alkohol waren die Zöllner damals scharf. Drogen gab es ja noch nicht. Einmal, als meine Eltern mit uns von Hamburg kamen, viel mir im letzten Moment ein, dass ich solch eine Schachtel bei mir hatte. Knurrend nahm mein Vater den Umweg über Harburg. Es war nicht nur ein Umweg, auch waren die Straßen damals noch nicht so gut ausgebaut, wie heute.
Auf dem mittlerem Bild wächst bereits die Brücke mit ihren beiden markanten Pylonen. Zu der Zeit hatten meine Eltern auch ihre kleine Nerzfarm. Als wir damals aus Richtung Pinneberg zurück kamen, wo mein Vater einen großen Rüden gekauft hatte und durch den Freihafen schon etwas (sehr) zu schnell gefahren war, weil es mit der Abfahrtzeit der Fähre knapp wurde. Trotzdem musste er zum Zoll rein und den Schein abgeben, den er beim rein fahren ausgestellt bekommen hatte, der als Beleg galt, dass er den Rüden nicht illegal aus dem Freihafen einführen wollte. Einen Nerz hatten die Zöllner aber noch nicht gesehen und wurden neugierig und wollten ihn mit Alemann genauer ansehen. Das was sie zu sehen bekommen hatten war auch kein Nerz. Das waren Minks - die amerikanischen Verwandten unserer einheimischen Nerze. Das war meinem Vater zu viel. Er sprang in seinen VW und fuhr mit aufheulendem Motor im allerletzten Moment auf die Fähre. Die Zöllner guckten blöd hinterher, haben aber nichts weiter unternommen.
Später war in den Medien zu lesen, dass sogenannte und selbsternannte Umweltschützer einige Zuchtfarmen bei Nacht und Nebel gestürmt haben und die vermeintlichen Nerze "befreit" haben. Der Erfolg dieser Aktionen war, dass die Minks die einheimischen Nerze in der Natur verdrängt haben, da die Minks größer und aggressiver sind. Die Fähre wurde kurze Zeit später A.D. gesetzt, als die Köhlbrandbrücke benutzbar war. Auf der Neuhöfer Seite verläuft die Brücke genau da wo die Straße einmal war. Dabei wurden auch die Häuser abgerissen und die Menschen zwangsumgesiedelt, genau wie damals als die Speicherstadt errichtet wurde und 20.000 Menschen aus ihren, aus dem Mittelalter stammenden Häusern, vertrieben wurden. Die Senatoren, allesamt "Pfeffersäcke", haben nur zum Vorteil ihres Handels, ohne Rücksicht auf das "normale" Volk, regiert! Wie heute auch noch! Inzwischen, also Mitte 2021, sickerte durch, dass die Brücke angeblich marode ist und etwas geschehen muss. Die Rede dabei ist von ca. 2030. Ich glaube aber eher, das die Brücke für die neue Generation der Containerriesen nicht hoch genug ist und daher auch bereits von einem Tunnel die Rede ist! Dabei wird, wie so oft, bestimmt wieder zu kurz gedacht und zuerst nur zwei Röhren gebaut. Dann nach kurzer Zeit wird sich herausstellen, dass das mal wieder (siehe neuer Elbtunnel) nicht ausreicht und eine dritte Röhre gebraucht wird. Diese eine wird dann garantiert genauso oder noch teurer als die beiden vorhandenen. Also warum nicht gleich drei bauen!


Es gibt kaum etwas Dümmeres und Gefährlicheres, als wichtige Entscheidungen in die Hände von Leuten zu legen, die finanziell nicht herangezogen werden können, wenn sie trotz diverser Berater, weil sie selbst wegen mangelnder Ahnung, sich falsch entscheiden und damit immensen Schaden angerichtet haben.



Mein Zweiter

(Mensch war ich ein hübscher Junge und Haare hatte ich damals auch noch.)

Ein DKW Junior. 34 PS, 700 cm³(?), hier auf dem Grundstück von Bernd Körners Eltern. Gekauft habe ich dieses Auto von dem Geld, welches ich vom 2. Weihnachtstag bis einschließlich Ostermontag 1963 als 19jähriger selbständiger Heizer in Dock 3, mit täglich 13 Stunden, erarbeitet hatte! Bei der Autoübergabe in einer Harburger Gastwirtschaft, habe ich das Geld, 5550,00 DM, in 50 DM-Scheine bei mir gehabt und habe angefangen, es dem Verkäufer auf den Tisch zu zählen. Ich war so ungeübt darin, dass der Verkäufer mir das Bündel aus der Hand nahm und es selbst machtet. Das Auto war ein Zweitakter, mit einer Neuheit. Er hatte eine Öleinspritzautomatik. Das war ein Einspritzkolben, dessen Fördermenge einmal von der Drehzahl des Motors und andererseits abhängig von dem Grad der Verdrehung des Kolbens abhing, also so wie die Einspritzpumpen der Dieselmotoren arbeiten. Das Gemisch wurde dadurch auf 1 : 100 ! reduziert. Bei den Vorgängern, die ein Gemisch fahren mussten, war es 1 : 50. Das nahm der Chef meines Vaters (und mein väterlicher Freud) zum Anlass, mir zu sagen, dass mein Motor bereits mit 30 000 Km Laufleistung kaputt gehen würde. Meine Antwort war: Ich habe aber bereits 35 000 Km gefahren. Geraume Zeit später: Dein Motor übersteht doch die 50 000 nicht. Meine Antwort darauf: Ich habe aber bereits 70 000 Km runter. Noch Später: Aber bis 90 000 kommst du nicht. Meine Fahrleistung zu diesem Zeitpunkt: 120 000 Km. Bei 125 000 Km habe ich den Wagen verkauft. Der Chef meines Vaters, seines Zeichens Hauptkommissar und Revierleiter in Hamburg Finkenwerder, wusste nicht, das ich das Gestänge zum Verdrehen des Kolbens verstellt hatte. Dadurch wurde das Gemisch so fett, das der Motor wieder kurz vor dem 'räuchern' war. Ich schätze so zwischen 1 : 60 und 1 : 50! Und regelmäßig hat er auch im Standlauf einen guten Schluck Motoröl, wegen der Kurbelwellenlager, in den Vergaser bekommen. Sonst hätte er womöglich recht gehabt!
Aber so ganz ohne Probleme war der Wagen auch nicht. Das Auto hatte Frontantrieb und gleich am Getriebe waren die Bremsen angebracht. Lenkung, Frontantrieb und Bremsen war zu viel für die Simmerringe, die das Öl vom Getriebe von den Bremsen fernhalten sollte. Das klappte nicht immer und ich hatte zeitweise, rechts und links unterschiedlich gut geölte Bremsen. Auch brach das Kupplungsseil des öfteren unerwartet und immer während der Fahrt. Das Fahren ohne Kupplung ging ja noch, weil der Wagen im 1. Gang mit dem Starter angefahren werden konnte und während der Fahrt habe ich mit Zwischengas geschaltet. Das mit den Bremsen wahr schon haariger. Man wusste ja nie, wie viel Öl gerade in welcher Bremse war. Wir, ein Arbeitskollege (Autoschlosser) von der DBB und ich, haben die Wellen, die aus dem Getriebe kamen, mitsamt Dichtungsringe alsbald ausgetauscht. Bei uns in Weihe habe ich den Wagen des öfteren draußen stehen gelassen. Dabei fiel ein Samenkorn von irgendeinem Baum zwischen Dichtung und Karosserie im Bereich des Kofferraumdeckels. Er entwickelte sich dort prächtig und ich wollte sehen, wie weit er es schafft. Irgendwann hatte B. Körner ihn entdeckt und ohne mein Wissen entfernt, siehe Bildmitte oben, der Moment des Entdeckens und Entfernens.


der hier zählt nicht

Ein Mercedes 170D, 38 PS, ein ehemaliger BG-Wagen. Ich habe ihn wegen seines Motors von einem Bundeswehrkameraden gekauft. Ich wollte ihn in mein Boot einbauen. Das Boot habe ich in Weihe gebaut, als ich dort noch gewohnt habe. Dort ist es auch beerdigt worden, weil ich einfach keine Zeit mehr dafür hatte. Erst die BW, dann geheiratet und auf dem Flugzeugbau Überstunden gemacht, DGB-Technikerschule und ein Jahr darauf noch ein einjähriges Betriebswirtschaftsstudium besucht und dann kam noch die räumliche Entfernung zur meiner 'Werft'. Vom Motor hat Onkel Ewald die Einspritzpumpe auf der Deutschen Werft in der `Maschinenbude` auf Vordermann bringen lassen. Leider musste ich ihn, den Motor, auch aus den oben genannten Gründen abgeben.

Mein Dritter ebenfalls ein Neuwagen, ein Opel Kadett, der in der Mitte auf dem unteren Bild, 45 PS, 1200 cm³, 6200,- DM, habe ich kurz vor meiner Hochzeit gekauft, was nicht von Allen mit Begeisterung aufgenommen wurde. Gekauft hatte ich ihn in Harmsdorf bei Maack. Er machte immer irgendwelche Geräusche, die mir nicht geheuer waren und ich habe solange gequakt, bis ein Sachverständiger von Opel den Wagen begutachtete. Natürlich hat er nichts gefunden und wollte wohl auch nicht. Der Wagen lief gute 125 Km/h. Das war mir nicht genug und ich fing an, den Ansaugkanal zu polieren. Von da an brachte er, je nach Laune, gute 145 Km/h! Irgendwann war er mit 120 000 KM aufgebraucht und ließ sich auch weder durch eine Werkstatt noch durch Eigenhilfe retten. Auf dem Bild sind von Links der Kadett von meinem Vater, dann meiner und rechts der VW-Standard von meinem Bruder in Weihe auf dem Parkplatz zu sehen.

Linkes Bild unten ist meine Garage, die zweite von links, in Finkenwerder zu sehen. Über meinem Autospiegel ist das Gitter von unseren Rattengraben zu sehen der hier unter dem Köterdamm hindurch geht und in der Landscheide mündet. Auf dem rechten Bild ist die Garage meines Vaters unten im Haus von Mandus Ritter, dem ersten Haus vom Thun kommend am Auehauptdeich, zu sehen. Darunter ist Uwe Fock, der meine Garage später übernommen hat, im Garten seiner Eltern zu sehen. Rechts daneben ist sein Elternhaus direkt am Thun, gerade noch auf Hamburger Seite. Die Bilder sind vom Köterdamm mit seiner Auffahrt zum Deich aufgenommen worden. Sein Vater hatte den KFK (Kriegsfischkutter) HF526 „Niederelbe“, daher die Schollen! Zwischen der Auffahrt und dem Haus von Mandus Ritter war eine Vertiefung, Innendeichs, die mein Vater „Schute“ genannt hat. Dort haben wir oft gespielt. Im Winter sind wir dort auch mit dem Schlitten „dol gerüscht“, auch am Heiligabend kurz vor der Bescherung so gegen 17°°. Im Sommer haben wir das auch gemacht, nur ohne Schlitten. Einmal waren wir aber nicht alleine dort. Es war ein prächtiger Hahn mit seinen Damen. Wir haben uns eine ganze Zeit lang ignoriert, bis der der Hahn nervös wurde und glaubte er müsse seinen Harem beschützen. Er griff mich unvermittelt an ohne es vorher anzukündigen . Meine Abwehr hat ihn dann aber doch zum Rückzug überzeugt.

Wir wohnten gerade auf dem Auedeich als mich Artur Vagst, den ich ja bereits von Oma Lorenz, wo er u.A. für die Toiletteneimer zuständig war, ansprach und mich fragte, ob ich an einer Garage ganz in der Nähe, drei Häuser weiter, wo wir wohnten, Interesse hätte. Ich hatte natürlich Interesse. Wir waren zu dritt. Die Erste von Links sollte (ich habe seinen Namen vergessen) haben, die Mittlere ich und die Rechte und damals letzte hatte Artur für sich vorgesehen. Wir mussten natürlich auch jeder eine Baugenehmigung einholen. Ich hatte damit mit Schwierigkeiten gerechnet, weil die Garagen unmittelbar am Deich errichtet werden sollten, was nach der Flut nicht gerne gesehen wurde. Wenn nämlich wieder mal Wasser über den Deich läuft, könnten sich an den Ecken Wirbel bilden, die den Deich von innen aushöhlen könnten. Die Genehmigung von dem Grundbesitzer von der Süderelbe hatten wir und wussten auch schon wie viel Pacht wir bezahlen sollten. Außerdem war dort wo die Garagen hin sollten, ein einsames Biotop mit Fröschen und was weiß ich sich alles noch darin befanden. Gegenüber von den Garagen ist noch unser Rattengraben zu sehen, aus denen wir die Äpfel von Hinnik Wittorf gefischt und gegessen haben. Artur war inzwischen nicht nur für die Eimer zuständig, er hatte inzwischen auch eine moderne Straßen-Kehrmaschine. Das was er in den nächsten Tagen alles zusammen gefegt hatte, hat er dort abgeladen und ich sollte das in dem Biotop verteilen. Dann haben wir uns das nötige Material besorgt und zu dritt angefangen. Ich habe die Betonpfeiler gegossen, wo unsere Türen dran befestigt wurden. Als wir wegzogen, hat Uwe Fock, zweites Bild von Links hinterm Haus seiner Eltern, sie für 7 Jahre gemietet, alles ohne Vertrag. Inzwischen hatte auch der Grundbesitzer gewechselt. Nun war sein Sohn dran. Der hatte aber keine Ahnung und ich habe auch mit dem Wechsel die Pachtzahlung eingestellt. Nach den 7 Jahren hat ein Bekannter einer unserer Sekretärinnen meine Garage haben wollen. Der war aber genauso schlimm wie ich. Der hat mir auch keine Miete bezahlt und durfte sich dafür aber nun mit dem Bauern auseinander setzen. Damit war das Thema nun für mich durch. Das Elternhaus von Uwe Fock steht genau am Tun auf der Hamburger Seite. Unmittelbar vor dem Haus läuft der Landscheidegraben, versehen mit einem Tor, in die Aue. Gleich hinter der Tankstelle wohnte unser dritter Mann. Er hatte es also auch nicht so weit im Gegensatz von Artur, der in der Nähe vom Stack wohnte. Das weiße Haus zwischen der Tankstelle und Uwes Elternhaus gehörte Paul Wehr, von dem meine Eltern die ersten 3 Nerze, eigentlich die Amerikanische Variante, die Minks, gekauft haben. Er hatte sie hinter seinem Haus gehalten. Auf dem rechten Bild sind die beiden Garagen von Mandus Ritter zu sehen. Die rechte hatte mein Vater gemietet, aus der er bei der Flut gerade noch sein Auto retten konnte. Weil vom Deich bereits schon viel Wasser den Köterdamm herunter kam, ist er im Tieflug bis zum Norderkirchenweg den Deich rauf und von dort zur Polizeiwache, dem höchsten Punkt gefahren.

Mein Vierter ein Audi 50 für 9 000,- DM, hatte ich neu gekauft, nur 1 Jahr gefahren und mit 16 000 Km wieder in Zahlung gegeben. Er hatte 55 PS und war ein Kleinwagen, bei dem man auch noch den Kofferraum weggelassen hatte. Für Urlaubsfahrten war er eigentlich zu klein, da wir zu diesem Zeitpunkt bereits zu viert waren. Aber das war nicht der Grund, dass ich ihn nur ein Jahr gefahren habe. Jedes Mal, wenn ich überholen wollte und „Gas“ geben musste, ging der Motor „in die Knie“. Er kam erst wieder auf Touren, wenn es zu spät war und ich den Überholvorgang abbrechen musste, da wieder Gegenverkehr einsetzte. Gekauft hatte ich ihn bei der Buchholzer Fa. Köhnke und bin dort 7 (!) mal in dem Jahr in der Werkstatt gewesen. Beim 7. Mal habe ich zum Werkstattmeister gesagt, dass es nun das letzte Mal ist, wenn er den Mangel nicht beheben kann. Er konnte es auch diesmal nicht. Gesagt und getan und den Polo bei Bardowicks in Buchholz bestellt.


Mein Fünfter ein VW Polo 60 PS. Der Polo war im Grunde Baugleich mit dem Audi 50. Er hatte nur einen Kofferraum angeflanscht bekommen und 5 PS mehr unter der Haube und kostete 10 000 DM. Und er lief! Er war ein recht flotter Hirsch, jedenfalls für damalige Zeiten. Wir habe mit dem Wagen zu viert Urlaubsreisen gemacht. Mindestens zweimal zur La Manga nach Spanien und eben so oft nach Kikinda in die Woiwodina, damals noch Jugoslawien. Auf der La Manga musste ich den ersten Ölwechsel machen lassen. Den 5000der. Dazu bin ich zu einer Tankstelle/Werkstatt zum Anfang der La Manga gefahren. Dort musste ich mir einen 5-Liter Kanister mit Öl kaufen und dann zur Werkstatt rüber gehen. Dort fand der Ölwechsel dann auch statt. Doof aus der Wäsche geguckt habe ich, als der Monteur mein Altöl auf der gegenüber liegenden Straßenseite auf einen großen Schrotthaufen aus goss, der unmittelbar an einer traumhaften schönen felsigen Abbruchkante zum Mittelmeer gelegen war, direkt am Anfang der La Manga. Mein Öl war nicht das erste!!! Auf der Rückfahrt gab es dann doch noch ein kleines Problem. Eine Schraube, die am Vergaser dafür sorgen sollte, dass beim „Gas geben“ ein extra Schluck Benzin mit eingespritzt wurde, hatte sich stillschweigend verabschiedet ohne vorher Bescheid zu sagen! Dadurch war das Auto beim Beschleunigen so lahm geworden, wie ein altersschwacher Ackergaul. Die Endgeschwindigkeit hatte er aber beibehalten. Und irgendwann hatte ich die Nase voll davon, alle drei Wochen immer nur den hinteren linken Reifen aufzupumpen und habe den Reifen mal genauer angesehen. Dabei entdeckte ich einen Nagel, der nur ein bisschen aus dem Reifen herausschaute und für diesen schleichenden Luftverlust sorgte. Dieser Nagel hatte nicht nur die Straßen von Spanien sondern auch bereits die Straßen von Jugoslawin kennengelernt. Nach etwa sechs Jahren und 70 000 Km Laufleistung habe ich ihn dann bei Mazda-Schäfer gegen seinen Nachfolger „eingetauscht“.

Mein Sechster einen roten Mazda 626 1,6 75 PS Benziner hat 14 200 DM gekostet. Aufmerksam auf Mazda geworden bin ich durch den Lehrer unserer jüngsten Tochter. Der fuhr auch einen. Ich bin dann aus Dankbarkeit zur Fa. Schäfer gegangen, weil er mir seinerzeit einen Zentrierdorn zur Montage meines Opel-Getriebes ausgeliehen hatte. Mit 102 000 Km kam dann sein Nachfolger. Auch einer von der Fa. Schäfer.

Mein Siebenter Mazda 626 2l Diesel 62 PS,

20 800 DM. Auch der war zuverlässig und auch sparsam. Irgendwann fing er aber an der Motorhaube an durchzurosten. Auch der Auspuff machte Schwierigkeiten und bekam Risse, da der Motor sich beim Starten etwas doller schüttelte als ein Benziner. Und das Blech um die Halterung der Anhängerkupplung war im Laufe der Zeit durch das Rosten dünn wie Papier geworden. Da war er aber auch bereits 9 Jahre alt und hatte 220 000 Km hinter sich. Das Bild ist bei der Wartburg aufgenommen worden, als wir bei unseren Bekannten in der ehemaligen DDR waren. Von links: Brigitte, Elisabeth, Bianca, Ines, mein Auto mit mir. Fotografiert hat Wolfgang. Bei diesen Fahrten in den Osten sind wir auch mehrfach durch Berlin gefahren. Da Berlin auch Baustellen hatte und auch immer noch hat, sind wir einige male vom Kurs abgekommen. Das erste mal sind wir, ich weiß nicht mehr wie, plötzlich durch den ehemaligen Checkpoint Charlie gefahren. Ich habe ihn sofort von den vielen Übertragungen im


Fernsehen wieder erkannt. Wir haben die rechte Fahrspur in Richtung Westen benutzt. Das war aber lange nach diesem Bild.

Durch das Brandenburger Tor sind wir gekommen, als wir eine von unseren Jungkatzen ziemlich genau ins Zentrum von Berlin gebracht haben. Auf dem Nachhauseweg hatten wir uns mal wieder verfahren und Standen direkt vor dem Tor. Die Fahrbahn verengte sich und wir wurden, wenn man von Ost nach West fährt, durch die ganz rechte Fahrspur in den Westen entlassen. Kurz danach wurde das Brandenburger Tor für den Straßenverkehr gesperrt.


Laut Steuerbescheid hatte ich seit dem 08.09.82 diesen Anhänger.

Gesehen und spontan gekauft habe ich ihn ,als wir, meine Herrin, ihre Schwester Renate mit ihrem ersten Mann Jürgen und ich im Elbe-Einkaufszentrum waren. Zu dem Zeitpunkt hatte ich den Mazda-Diesel und zufällig meinen Dachgepäckträger oben drauf. Wir haben den Hänger kurzerhand genommen und ihn Hals über Kopf darauf gelegt, festgebunden und sind so nach Hause gefahren. Natürlich habe ich ihn vorher auch bezahlt. Das habe ich gerne gemacht, zumal es auch ein Sonderangebot war.

Es war ein kleiner niedlicher, mit den Kastenaufbaumassen von 90 x110cm, Eigengewicht von etwa 70 Kg und einem Gesamtgewicht von ca. 270 Kg. Er hat uns unter Anderem auch im Urlaub bis nach Italien begleitet und musste das Schlauchboot und unser Zelt tragen. Er hat es klaglos getan! Einmal, als er gerade Leer war, hatte ich gar nicht daran gedacht und ihn auch nicht gewerkt. Erst als ich so mit ungefähr 140 Km/h jemand überholte, hat mich jemand, der noch schneller war als ich, mich empört an gehupt. Daraufhin habe ich meine Geschwindigkeit etwas reduziert. Als ich dann meine Segeljolle hatte, habe ich die Deichsel mit einem Rohr, das ich mir von einer Fremdfirma, auf die ich im HDW-Hochhaus zugriff hatte, einfach verlängert. Es ging wunderbar und der TÜV muss ja auch nicht alles wissen. Mit diesem Anhängerumbau habe ich das Boot dann auch bis nach Neustadt zum Hohen Ufer gebracht und als es auseinander zu fallen drohte auch noch nach Hause gebracht. Zuletzt habe ich aber nur noch Kaminholz damit gefahren. Danach stand der Hänger nur noch jahrelang hochkant in der Garage, so wie hier unten zu sehen.

Die ganzen Jahre, also von 1982 bis Mai 2022 war der Anhänger versteuert und versichert, davon die ersten Jahre sogar Vollkasko. Einmal hatte ich ihn auch mal an einen Bekannten verliehen und nach über einem dreiviertel Jahr erst auf Nachfrage in einem saumäßigen Zustand zurückerhalten. Danach stand er wirklich nur noch in der Garage wobei ich mich auch mit Trennungsabsichten getragen habe. Nun, am 11.05.22 habe ich ihn an meinem angeheirateten Cousin gegeben, der ihn an seinen Chef weitergegeben hat, der sich daraus einen Motorradanhänger für sein Motorkrosshobby daraus basteln will. Auf dem Bild unten links ist der Hänger hochkant an meiner Garagenrückwand, die Jolle über Kopf unter der Decke und Anselm am Reparieren des Motors von Elisabeths Fiat 500.


Links der Motor von Elisabeth´s erstem, ein Fiat 500 und rechts sie und ihr zweiter, ein Daihatsu Cuore.

Anselm, unser damaliger Schwiegersohn und KFZ-Meister bei der Fa. Schäfer, repariert den Fiat 500, das Auto von Elisabeth in unserer Garage. Ihr war auf der Fahrt nach Bremen eine Schraube an der Kupplung abgerissen und konnte nicht mehr schalten. Für diese Reparatur musste der Motor ausgebaut werden. Anselm, über 190 und durchtrainierter Modellathlet, sind am Morgen unmittelbar vor dieser Aufnahme alle 4 Weisheitszähne gezogen worden und trotzdem hat er diese Reparatur mit Gelassenheit ausgeführt. Im Hintergrund steht mein kleiner Anhänger hochkant an der Garagenrückwand. Den Anhänger habe ich im Elbe-Einkaufszentrum gekauft, weil er im Angebot war und ich zufällig einen Dachgepäckträger auf meinen damaligen Wagen hatte. Da haben wir ihn rauf gepackt. Den Hänger hatte ich viele viele Jahre in der Garage voll versichert und versteuert, ja sogar Teilkaskoversichert (!) aber ohne TÜV stehen. Ich hatte ihn fast vergessen. Dadurch, dass ich ihn die ganze Zeit angemeldet hatte, brauchte ich nur noch zum TÜV ohne Bauratsprüfung, um ihn wieder auf die Straße zu bringen. Unter der Decke hängt verkehrt herum meine kleine, von einem Lehrer mit seiner Klasse gebauten Segeljolle. Ich habe sie kurze Zeit später zersägt. Der Mast ist ein Überbleibsel und steht nun im Garten. Mein Schwager hat ihn mir aus einem 50ger Alurohr gebaut. Oberhalb der Saling habe ich den Mast mit einem dünneren Alurohr verlängert. Obenauf befindet sich eine Windfahne. Es ist ein stilisiertes Flugzeug, mit Flügel, Seiten - und Höhenleitwerk und einem kugelgelagerten Propeller, den der Vater eines Campingplatznachbarn mir gebaut hat. Rechts. Elisabeths zweiter war ein Dreizylinder Daihatsu Cuore. Irgendwann kam unsere Tochter an und sagte zu Elisabeth: entweder ich bekomme 100 DM mehr Unterhalt oder den Cuore. Sie war damals noch in der Ausbildung und ist von Buchholz nach HH-Wilhelmsburg mittenmang rein ins Ausländerghetto umgezogen. Dabei hat sie mitbekommen, dass einige kleine ausländische Kinder erstaunt sagten: Da ziehen ja Deutsche ein! Rechtes Foto: Der Daihatsu Cuore und Elisabeth. Noch blüht nichts. Und auch das Katzengehege gibt es noch nicht. Der Windschutz vor der Tür, ist auch noch der Alte, der vom Lehrer unserer jüngsten Tochter. Ich habe ihn von Fite (eigentlich Friedrich Edler) von Schiefner mitgenommen. Bei Ihm habe ich über ein viertel Jahr nach Feierabend und an etlichen Wochenenden sein Reihenhaus renoviert. Um nicht immer das Auto zu benutzen, habe ich mir extra ein Moped zugelegt. Das Moped hat Elisabeth nachher auf ihrer Arbeit einem Jugendlichen für 20,- verkauft, die wir bis heute nicht bekommen haben. Ich hatte noch 200,- dafür bezahlt. Natürlich habe ich bei Fite von Schiefner umsonst gearbeitet. Er wusste aber, dass ich gerne ein weißes altes Telefon haben wollte. Das hat er sich dann von seinem Nachbarn besorgt und mir gegeben. Ich habe es immer noch, doch es kommt mit der modernen Technik nicht zurecht und fristet sein Dasein nun im Anbauschuppen.

Mein Achter ein Mazda 323 88 PS. 26 000 DM. Das war ein flotter „Hirsch“. Schnell und spritzig. Als wir ihn kauften, war gerade Svetlana aus St. Petersburg bei uns zu Besuch und auch beim Kauf dabei. Sie staunte nur, wie schnell es bei uns geht, ein neues Auto zu kaufen. Dabei war sie von dem Mazda-Diesel so begeistert. Das kann man verstehen, wenn man die Autos in Russland kennen gelernt hat. Wir habe sie kennen gelernt, als wir dort von einem Bekannten von Svetlana vom Flugplatz abgeholt wurden. Oh Oh ..... Er hatte z.B. auch bereits Sicherheitsgurte. Aber die Halterungen dafür waren abgerostet u.s.w., u.s.w. Der 323 hatte auch eine Anhängerkupplung. Darauf wollte ich beim nächsten Wagen verzichten und habe mich für einen Kombi entschieden. Als unsere Tochter den Daihatsu meiner Frau bekam war ich meinen Mazda 323 los! Mit dem ist Elisabeth ab dann zur Arbeit gefahren. Ich hatte keine Argumente dagegen, da ich bereits im Vorruhestand war und mein Auto schon über ein Jahr arbeitslos in der Garage stand.

Mein Neunter ein Mazda 626 Kombi 115 PS. Das war ein toller Wagen. Groß, bequem und für meine Begriffe komfortabel. Er hatte auch diese Einrichtung zum Beibehalten der Geschwindigkeit. Auf meine Äußerung, dass ich dann mit untergeschlagenen Beinen den Wagen auf der Autobahn bei konstanter Geschwindigkeit von alleine laufen lassen kann, antwortete Herr Schäfer ganz trocken ..... und irgendwann werden Sie dann von den fünf Airbags sanft geweckt!!! Es fiel mir schwer, mich von dem Wagen zu trennen, zumal wir sehr viel damit zum Wohnwagen transportieren konnten. Zu der Zeit waren das zu 99% die Blumen von Elisabeth. Das Kaminholz kam erst später. Die Fa. gewechselt habe ich, weil der Sohn, der in der Werkstatt zuständig war, zu mir sagte, dass meine Reifen alsbald erneuert werden müssten. Das war anlässlich einer 998,- DM Reparatur, zwei Monate vor meinem TÜV-Termin, bei dem ich dann auch prompt wegen der Bremsen durchgefallen bin! Das hätte er sehen müssen! Laufleistung über 130 000 Km.

Mein Zehnter und jetziger, ein Peugeot 304 SW Diesel 109 PS. 18 000 €. Wieder mit Anhängerkupplung.

Erstzulassung: 9.11.2006. Am 13.11.2023 ist er problemlos ohne Beanstandungen durch den TÜV gekommen. Da ich wegen meiner Augen auf Anraten meiner Augenärztin nicht mehr fahre, hat der Cousin von meiner Holden, der Michi, der sich mit Autos sehr gut auskennt, das mit Erfolg übernommen.

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Einige Zeit vor meiner Autofahrerkarriere gab es lange nicht so viele Kreuzungen, die mit einer Ampelanlage ausgerüstet waren. Da mussten dann die Udels, also die Polizisten rann, die mit wohl koordinierten Armbewegungen den damals noch nicht so dichten Verkehr regeln mussten. Dabei habe ich mehrfach beobachtet, dass einige Autofahrer abbremsten und dem verkehrsregelnden Beamten eine Kleinigkeit in die Hand drückten. Das war ein Dankeschön und hatte mit Bestechung nichts (!) zu tun. Die "Beute" wurde, wie ich es selbst auf der Wache, wo mein Vater Schichtleiter war, vor dem Wachwechsel brüderlich geteilt, bzw. gleich ausgesoffen. Dieser Brauch gehört aber, nicht nur wegen der Verkehrsdichte, der Vergangenheit an.

Während der Besatzungszeit wurde auch das Polizeiwesen wieder installiert. Da alles bei den Engländern beantragt und von denen genehmigt werden musste, war es auch so, als sich herausstellte, dass die Polizei unbedingt Autos brauchten, um ihren Dienst zu versehen. Also ging einer hin zu dem zuständigen Engländer. Als der aber nicht gleich verstand, was gewünscht wurde, fing der deutsche Beamte an, das Wort Polizeiauto zu buchstabieren. Als er gerade den Buchstaben P heraus hatte, verstand der Engländer sofort, schnitt ihm das Wort ab und sagte Pitercar und gab sein OK zu der Anschaffung. Aus Pitercar wurde Peterwagen und ist bis heute, zumindest in Hamburg, so geblieben.


Und noch einige weitere Anmerkungen:


Ein Land das von der Autoindustrie lebt, bekämpft nun das Auto mit allen Mitteln. So dumm kann nur Deutschland sein. Bzw. eine der Parteien, die noch Grün hinter den Ohren ist!!!


Fahrlehrer zur Fahrschülerin:

"Also wirklich, so geht das nicht! Steigen Sie mal aus und gucken Sie sich an,

wie Sie im Auto sitzen.


Vor 50 Jahren stand in Bedienungsanleitung wie man zum Beispiel das Ventilspiel einstellt und heute wird in der Anleitung unter Anderem davor gewarnt, dass man den Inhalt der Starterbatterie nicht trinken darf. Das sollte doch zu Denken geben!


Der Deutsche ist der stärkste Mensch der Welt. Kein anderer bekommt so viele Bären aufgebunden und läuft noch aufrecht herum.



Zum linken Bild passt folgender Spruch der Indianer:“Wir haben die Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen“! Und rechts der neue Pannendienst?


In wenigen Jahren erwartet uns die größte Umweltsünde der Geschichte, und zwar mit der Entsorgung der Elektroautos!


Wenn ein Blitz in ein E-Auto einschlägt, ist es dann vollgetankt?


Nennen Sie mich nicht Ökoschwuchtel! Mein E-Auto läuft mit Strom von Braunkohlekraftwerken!

Die letzten drei Atomkraftwerke wurden heute am 16.04.2023 abgeschaltet, während um Deutschland herum neue Atomkraftwerke geplant und auch bereits errichtet werden!!!!


Baustellen in Deutschland: Schilder aufstellen, Fahrbahn verengen, Geschwindigkeit heruntersetzen, Baumaschinen abstellen, nach Hause fahren und ein Jahr nicht wieder kommen!



Am letzten Tag der Ausbildung erklärt der Meister der Autowerkstatt seinem Lehrling: "Wir sind jetzt mit der Ausbildung durch. Jetzt musst du nur noch das entsetzte Kopfschütteln beim Öffnen der Motorhaube üben!"


Ein KFZ-Mechaniker ist bei Petrus angekommen.
"Hallo Petrus, wieso bin ich denn schon hier? Ich bin doch erst 43." Petrus sieht in seinen Unterlagen nach: "Nach den Stunden, die du deinen Kunden berechnet hast, musst du schon über 93 sein."

Was kostet die Benutzung der Autobahntoiletten? .............. Überwindung!!!

Ein Junge findet eine Öllampe und reibt sie solange bis der gute Geist aus der Lampe kommt und sagt: „Du hast einen Wunsch frei“. Der Junge sagt:" ich möchte gerne nach Amerika, habe aber Angst vor dem Fliegen. Kannst du mir eine Autobahn bauen"? Der Geist überlegt und sagt nach einiger Zeit: "Das wird aber eine sehr lange Autobahn und dann die ganzen Pfeiler. Der Atlantik ist sehr tief! Kannst du dir nicht etwas anderes wünschen"? Der junge Mann antwortet:" Dann erkläre mir das Wesen der Frauen"! Der Geist überlegt und überlegt und fragt schließlich:" Wie viele Fahrspuren soll die Autobahn haben"?

Liegt einer reglos auf der Straße. Lehnt sich ein anderer Fahrer aus dem Seitenfenster und fragt: “Sind sie Tot oder reservieren sie den Parkplatz“?

Übrigens: Für einen Deoroller braucht man keinen Führerschein.


Zigeunerschnitzel und Negerkuss usw. soll man ja nicht mehr sagen.

Geht Führerschein noch?


Wenn du heutzutage zu deinem ersten Date gehst und die Dame mit etwas Teurem beeindrucken willst, dann parfümiere dich mit etwas Benzin.


Er: "Dein Auto ist ja total verbeult!"
Sie: "Ich würde eher sagen, es hat ein paar Eindrücke im Straßenverkehr gesammelt!"


Zwei Typen müssen zur MPU.

Der erste geht rein und kommt freudestrahlend wieder heraus. Was haben sie denn gefragt? Ja, sagt der erste, die wollten den Unterschied zwischen einem Löwen und einem Eisbären wissen. Und was hast du gesagt? Ich habe gesagt, der Löwe wohnt in Afrika und der Eisbär am Nordpol. Und schon hatte ich meinen Führerschein wieder.

Der andere geht rein und kommt ganz verstört und ohne Lappen wieder heraus. Wie kommt das denn, fragt der erste. Ach antwortete er, die wollten den Unterschied zwischen dem Adler und dem Hirsch wissen. Und was hast du geantwortet? Ich habe gesagt, dass der Adler schon um 9 Uhr aufmacht und der Hirsch erst um 10 Uhr.

Und noch einer:

Der Wirt zum Gast: "Du hast gestern ein Bier zu wenig bezahlt."
Der Gast erstaunt: "Wie schnell sich das herumspricht. Als ich gestern heim gefahren bin, meinte der Polizist, ich hätte ein Bier zu viel getrunken."


Der Reifen ist ja platt“, sagt eine Frau zu ihrer Freundin. Die Fragt:“Ganz platt“? „Nein Nur unten“!


Ein heutiger (2023) Querkopf:“Aus Datenschutzrechtlichen Gründen blinken wir beim Abbiegen nicht mehr, weil es niemand etwas angeht, wo wir hinwollen!“


Früher, als die Erde noch eine Scheibe war, konnte man diese Idioten, Kaoten und Querdenker einfach vom Rand herunter werfen! Neueste Forschungen haben aber ergeben, dass die Erde eine Kugel ist und das Runterschupsen heute dadurch nicht mehr möglich ist.


Das Schlimmste am rückwärts Einparken sind die Zeugen. Wobei die wahre Intelligenz sich ganz deutlich auf nicht markierten Parkplätzen zeigt.

Herr Schulze erstattet Anzeige bei der Polizei mit den Worten: "Als ich heute früh aus dem Haus kam, sah ich noch, wie jemand mit meinem Auto wegfuhr." "Haben Sie den Dieb erkannt?" "Nein, aber ich habe mir das Kennzeichen notiert."

Schatz, das Auto fährt nicht!“ „ Du musst immer daran denken, wenn ich nicht dabei bin, musst du links sitzen!“



Guten Tag,“ sagt der Beamte:“ Wir machen hier eine Airbagkontrolle. Fahren Sie doch bitte einmal gen die Mauer dort drüben.“


Die Ehefrau kommt nach Hause und sagt zum Ehemann:“Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. „Welche willst du zuerst hören?“ „Zuerst die gute.“ „Ja also, der Airbag hat funktioniert!“



Regierung:“Wir verdoppeln die Spritpreise und senken sie dann um 30 Cent!“ Und das Volk applaudiert wegen dieser 30 Cent!


Was ist eigentlich Physik? Antwort: Wenn die Steuern steigen, sinkt das CO2.

Ein Mantafahrer, ein Ferrarifahrer und ein Mercedesfahrer hängen am Lügendetektor. Der Mercedesfahrer: "ich denke, ich habe das schönste Auto." "Piep!" Der Ferrarifahrer: "Ich denke, ich habe das schnellste Auto." "Piep!" Und der Mantafahrer: "Ich denke …" "Piep! Piep! Piep!"