Külper,

verh. 26.02.1879

Holst,  Jakobine 

                                                 
Külper, John Jakob Rudolf
geb. 30.9.1897
Seefischer
geh. am 12.8.1922 Auguste Mathilde Gahde,
geb. am 27.6.1899
                              
Peter Johannes Külper
geb. 18.3.1923.
                                                        
Von John Jakob Rudolf Külper, ein Bruder meiner Großmutter Lorenz, und von seiner Frau Auguste Mathilde, geb. Gahde, ist mir nichts bekannt.
Der Sohn Peter Johannes Külper, im linken Bild rechts, war Bäcker und Gastwirt `Zur Erholung`. Die Gastwirtschaft gibt es nicht mehr. Sie ist umgebaut worden. Der Sohn von Peter Johannes hat jetzt seine Anwaltskanzlei in dem Haus.  Das Haus steht mitten in Finkenwerder am Norder Kirchenweg 1/ Landscheide, an der tiefsten Stelle und stand bei der Flut 1962 bis zur Unterkannte vom Balkon im Wasser. Ich erinnerich mich noch an die Worte meiner Großmutter, die da sagte, dass er, der Gastwirt, Tante zu ihr sagen muß. Und meine Cousine Elsbet, die aus Frankreich, erzählte mir einmal, dass sie mit ihren Eltern, Onkel Ewald und Tante Manni, des öfteren einen Sonntagsspaziergang zur Gastwirtschaft gemacht haben. Meine Eltern haben über so etwas garnicht erst nachgedacht. Sein Sohn hat die Gastwirtschaft von außen neu verkleidet und zu einer Anwaltskanzlei umgebaut.

Und noch einen am Rande: Irgendwan in der Nacht auf einem Samstagsvergnügen tauchte wegen eines Vorfalls die Polizei dort auf. Das veranlasste einen bekannten Insulaner, der wie so oft bereits etwas zu viel  getrunken hatte, das Feld zu räumen.  Er hatte seinen Mercedes direkt vor dem Eingang geparkt.  Der Peterwagen parkte gleich dahinter. Die Polizisten haben nach Beendigung ihrer Aktion ihren Mercedes verzweifelt gesucht, und ihn dann letztendlich in der Garage des schnell entfleuchteten gefunden. Auch als wir, mein Vater und ich bei unserem Architekten Ludwig Lindes waren, saß er dort bereits reichlich knülle mit uns in der Küche. Mein Vater machte ihm den Vorschlag, ob ich ihn in seinem Wagen nach Hause fahren soll. Er lehnte dankend ab! Er muß trotzdem ein sehr erfolgreicher Unternehmer gewesen sein, denn bei einem Treffen der Sicherheitsbeauftragten bei unserem Werkleiter vom HFB hörte ich, wie selbiger sagte, dass er unserer Firma bereits Rechnungen in Mio.- Höhe gestellt hat. Später habe ich auch mit ihn im HDW-Hochhaus zu tun gehabt. Ich als Ansprechpartner für das Hochhaus, mußte ihm u. A. zeigen, welche Fensterscheibe er auswechseln sollte. Zu dem Zeitpunkt hatte er keinen Tropfen mehr angerührt. Ich nehme an, ein Onkel Doktor hat ihm wohl die Augen geöffnet.